T-Mobile G1 gegen iPhone 3G: Ein Rivale für das Apple-Handy?

Als erstes Android-Handy sorgt das G1 von T-Mobile für nahezu ebenso viel Aufsehen wie einst das iPhone. Grund genug, das Smartphone mit dem Open-Source-Betriebssystem und das Apple-Handy gründlich zu vergleichen.

Das in New York von T-Mobile präsentierte Smartphone G1 ist eine Besonderheit: Es basiert auf dem von Google initiierten Open-Source-Betriebssystem Android. ZDNet zeigt, was das neue Smartphone alles bietet, und geht der Frage auf den Grund, ob sich das G1 gegen das äußerst populäre iPhone behaupten kann.

Auf den ersten Blick sieht das T-Mobile G1 größer aus als das iPhone 3G. Doch die technischen Daten offenbaren, dass der Schein trügt. Das iPhone ist breiter und höher, aber etwas dünner – das liegt an der nicht vorhandenen QWERTZ-Tastatur.

Auch wenn es das G1 in Schwarz, Braun und Weiß geben wird – der Verkaufsstart ist in den USA für den 22. Oktober geplant -, sieht das Handy nicht so gut aus wie das iPhone. Es wirkt klobiger und eher wie ein PDA von vor zwei Jahren. Auch die Handschrift des Herstellers, HTC nämlich, meint man im Design erkennen zu können. Ähnlichkeiten mit den XDAs von O2 und den MDAs von T-Mobile drängen sich auf. Schön dagegen ist die Tastatur, die seitlich herausgeschoben werden kann. Die Tasten stehen weit auseinander und sind offenbar leicht zu treffen.

Das G1 bietet sowohl eine QWERTY-Tastatur als auch einen Touchscreen – aber ohne Multi-Touch-Funktion. Zusätzlich gibt es einen Trackball zur einhändigen Steuerung des Smartphones. Mit den vielfältigen Eingabemöglichkeiten ist das Android-Handy eindeutig im Vorteil gegenüber dem iPhone 3G, wenn auch manche jetzt behaupten werden, dass das Apple-Handy wegen der guten virtuellen Tastatur keine QWERTY-Tasten braucht. Hierzu nur ein Hinweis auf die Rechtschreibkorrektur, die sich ohne Jailbreak nicht ausschalten lässt. Hoffentlich ist das beim G1 besser gelöst.

Weitere Features des Android-Handys sind WLAN, UMTS mit dem Datenübertragungsverfahren HSDPA, 3-Megapixel-Kamera und integrierter GPS-Chip. Das bietet das iPhone 3G auch, allerdings nur mit einer 2-Megapixel-Kamera. Was aber nichts über die Qualität der geschossenen Bilder aussagt – die wird man erst nach einem Test vergleichen können. Es ist nämlich durchaus möglich, dass die Bilder des iPhones trotz geringerer Pixelzahl besser aussehen. Blitz oder Foto-LED haben beide Handys nicht.

Trotz einer Kamera mit höherer Auflösung nimmt das G1 keinen Videos auf. Was man dem Apple iPhone vorgeworfen hat, kann man also auch dem Android-Handy negativ ankreiden. Schade eigentlich, dass sich mit beiden Smartphones keine Filmsequenzen aufnehmen lassen.

Zum Speichern von Dateien gibt T-Mobile dem G1 eine Micro-SD-Karte mit einem Speichervolumen von 1 GByte mit. Sie kann durch Speicherkarten mit Kapazitäten von bis zu 8 GByte ersetzt werden. Das Apple-Handy zeigt sich mit integriertem 8- oder 16-GByte-Flash-Speicher von der besten Seite.

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