Zero-Day-Lücke in QuickTime und iTunes entdeckt

Schwachstelle lässt sich unter Windows und unter Mac OS X ausnutzen

Das US-Cert warnt vor einer neuen Zero-Day-Lücke in Apples QuickTime und iTunes. Der Sicherheitsmeldung zufolge löst eine besonders lange Zeichenfolge in einem Attribut für einen QuickTime-Tag einen Pufferüberlauf aus, der QuickTime 7.5.5 und iTunes 8 zum Absturz bringt. Betroffen sind beide Anwendungen jeweils unter Windows und unter Mac OS X.

Für einen Angriff kann ein Hacker eine Website mit einem präparierten QuickTime-Tag versehen oder den Tag in Mediendateien vom Typ MP4 oder MOV einbetten. Die Schwachstelle lässt sich lokal oder über das Internet ausnutzen. In beiden Fällen muss ein Hacker einen Anwender dazu bewegen, einen manipulierten Link anzuklicken oder eine manipulierte Datei zu öffnen.

Bisher steht kein Patch für die Schwachstelle zur Verfügung. Faktoren, die die Wahrscheinlichkeit eines Angriffes oder die Folgen eines Exploits reduzieren können, sind ebenfalls nicht bekannt. Apple wollte die Sicherheitswarnung zu seinen Produkten bisher nicht kommentieren. Erst vergangene Woche hatte das Unternehmen die Version 7.5.5 von QuickTime veröffentlicht und damit neun Schwachstellen in seiner Media-Player-Software geschlossen.

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3 Kommentare zu Zero-Day-Lücke in QuickTime und iTunes entdeckt

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  • Am 19. September 2008 um 9:53 von ATX

    Manipulierte Seiten
    Nur Dummköpfe suchen irgendwelche Schrottseiten auf. Wer es wider guten Wissens tut, dem ist nicht zu helfen.

    • Am 19. September 2008 um 13:15 von Araldo

      So?
      Wenn du dann auf eine seriöse Seite gehst, der über ein vermietetes Werbebanner sowas untergeschoben wurde (ja ist alles schon passiert) darf ich dich dann "Dummkopf" nennen?

      • Am 19. September 2008 um 14:25 von Roy

        AW: So?
        Dummköpfe sind doch die, die sowieso immer alles besser wissen und denen ja deswegen nie etwas passiert…..

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