Optimierungsstrategien: Aktuelle Trends für Firmennetze

Ein modernes Firmennetzwerk soll weitgehend ausfallsicher, energieffizient, kostengünstig und flexibel anpassbar sein. ZDNet zeigt aktuelle Probleme sowie Lösungen auf, die auch in bestehenden Infrastrukturen praktikabel sind.

Bei allen Diskussionen um schicke neue Anwendungen, Kommunikations- oder Kollaborationsmöglichkeiten, Enterprise 2.0 und virtuelle Büros wird oft ein wichtiger Faktor übersehen: Ohne ein leistungsfähiges Netzwerk ist all das nicht möglich. Bandbreite, Verfügbarkeit und schnelle Reaktionszeiten werden heute jedoch fast als selbstverständlich vorausgesetzt.

Dabei drohen aufgrund der erhöhten Anforderungen durch Echtzeitanwendungen wie Sprachübertragung oder Web- und Videokonferenzen, sowie durch wachsende Abhängigkeit von einwandfrei funktionierenden Unternehmensanwendungen, erhebliche Probleme. Diese lassen sich nicht mehr durch zusätzliche Bandbreite lösen. Gefragt ist vielmehr die optimierte Verwaltung des Vorhandenen – mit Blick auch auf die Stromkosten.

Der Nachrichten- und Kommunikationstechniker Guido Nickenig ist seit Jahren für Systemhäuser und Distributoren der IT-Branche im Projektmanagement und Consulting tätig. Aktuell leitet er den Schulungsbereich und den technischen Support des spezialisierten Großhändlers Algol Europe und führt herstellerspezifische Zertifizierungsschulungen durch, unter anderem von 3Com, APC, Avaya, Extreme Networks, Infoblox, Juniper und Trapeze Networks.

Nickenig hat durch diese Schulungs- und Beratungstätigkeit einen guten Einblick in den Stand der Netzwerkinfrastrukturen vieler Unternehmen und weiß daher, wo der Schuh drückt. Das große Thema der Vergangenheit – der Bedarf nach mehr Bandbreite – sieht er heute als überholt an: Davon sei zumindest im LAN dank der stark gesunkenen Preise für Gigabit-Ethernet inzwischen genug vorhanden.

Nicht zuletzt im Zuge der Einführung von Voice over IP sähen sich Firmen jedoch vor dem Problem, die eigentlich ausreichend vorhandene Bandbreite auf die einzelnen Anwendungen zu verteilen. Vor allem gelte es dafür zu sorgen, dass wichtige Anwendungen nicht durch Spitzenlast von weniger wichtigen oder sogar unerwünschten gestört werden.

Dasselbe gelte für Videokonferenzen. Zwar seien diese nicht grundsätzlich neu, bisher hätten aber Kosten und Qualität nicht im richtigen Verhältnis gestanden: Hochwertige Lösungen seien zu teuer gewesen, erschwingliche Angebote für den Unternehmenseinsatz unzureichend. Das ändere sich jedoch gerade.

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