MySpace verschiebt angeblich Start seines Musikdienstes

Launch von MySpace Music soll sich mindestens um eine Woche verzögern

MySpace will angeblich den für den 18. September geplanten Start seines Musikdienstes MySpace Music verschieben. Das Social Network soll seine Partner in der Musikindustrie über eine Verzögerung von einer oder mehreren Wochen informiert haben. Das berichtet der Blog Silicon Alley Insider unter Berufung auf den Plattenfirmen nahestehende Quellen.

Blog-Autor Peter Kafka nennt zwei mögliche Gründe für den späteren Starttermin: Zum einen verhandelt MySpace noch mit EMI, um auch das Repertoire des vierten großen Musiklabels anbieten zu können. Demnach soll der Start von MySpace Music nicht ohne EMI erfolgen.

Zum anderen hat das Joint Venture aus MySpace, Universal Music, Sony BMG und Warner Music noch keinen CEO für MySpace Music berufen. Am Wochenende hatte die Los Angeles Times von zwei verbliebenen Kandidaten für den Posten berichtet. Die Wahl soll demnach auf Owen Van Natta, früherer COO von Facebook, oder Andy Schuon fallen. Letzterer hat als Ex-CEO von Pressplay bereits Erfahrungen mit einem Musikdienst gesammelt. 2003 hatten Universal Music und Sony Music ihren gemeinsamen Musikdienst Pressplay aufgrund ausbleibender Erfolge an Napster verkauft.

Themenseiten: EMI, Internet, Myspace, Sony BMG, Telekommunikation, Universal Music, Warner Music

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