Open-Source-Lösung bekämpft Injection-Angriffe auf Server

"Korset" soll Malware-Verbreitung vorbeugen

Forscher der Tel Aviv University haben mit „Korset“ eine Open-Source-Lösung für Linux-Server entwickelt, die helfen soll, die Verbreitung von Malware über das Web zu bremsen. „Korset versucht, Code-Injection-Angriffe abzuwehren“, erklären die Wissenschaftler. Eben solche Attacken nutzen Cyberkriminelle, um seriöse Webseiten so zu manipulieren, dass sie für die Verbreitung von Schadprogrammen missbraucht werden können.

Durch ein automatisiertes statisches Analyseprogramm wird ein Kontrollflussgraph erzeugt, der das normale Verhalten des Systems beschreibt. Ein Kernel-Modul erkennt anhand dieses Graphs anormale Aktivitäten. „Wenn wir eine Abweichung beobachten, wissen wir, dass Schlimmes im Gange ist“, erklärt Avishai Wool, Professor an der Tel Aviv University und Mitentwickler von Korset. Die Kernel-Modifikation könne entsprechende Prozesse beenden.

Erklärtes Ziel der israelischen Forscher ist, mit Korset ein Intrusion-Detection-System gegen Code-Injection-Angriffe ohne jegliche Fehlalarme bereitzustellen. Derzeit befinde sich Korset allerdings noch im frühen Proof-of-Concept-Stadium und sei noch nicht für den Schutz von operativen Servern geeignet, betonen die Forscher.

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