Studie: Apples iPhone 3G ist ein Nischenprodukt

Motorola und Samsung dominieren Markt für Touchscreen-Geräte

Laut einem Bericht der Marktforscher von ABI Research ist das iPhone 3G von Apple im Markt für Touchscreen-Geräte nur ein Nischenprodukt. Marktführer sind Samsung und Motorola mit einem Anteil von 33 Prozent beziehungsweise 30 Prozent, gefolgt von Sony Ericsson mit 24 Prozent. „Alle anderen Handyhersteller, inklusive Apple, sind Nebendarsteller“, heißt es in der Studie.

Ursache für den geringen Marktanteil des iPhone 3G ist die Bedeutung des asiatischen Marktes für Touchscreen-Geräte. Etwa 80 Prozent aller mobilen Geräte mit berührungsempfindlichen Displays werden in Asien verkauft. Touchscreens ermöglichen in dieser Region die einfache Eingabe asiatischer Schriftzeichen mit einem Stift und sind deswegen für viele Anwendungen unerlässlich.

Auch wenn Apple nicht der erste Hersteller war, der ein Gerät mit einem Touchscreen auf den Markt gebracht hat, hat das iPhone den Absatz dieser Geräteklasse zumindest deutlich beflügelt. Der Studie zufolge stiegen die Verkaufszahlen für Touchscreen-Geräte im Jahr 2007 gegenüber dem Vorjahr um 91 Prozent. Für 2009 erwarten die Analysten ein Marktvolumen von 5 Milliarden Dollar.

Themenseiten: Apple, Hardware, Mobile, Motorola, Samsung, Sony Ericsson, iPhone

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11 Kommentare zu Studie: Apples iPhone 3G ist ein Nischenprodukt

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  • Am 11. September 2008 um 9:37 von rumble

    Bei einem Gerät,
    bei dem Marketingversprechen und Wirklichkeit soweit auseinanderliegen, ist das weder verwunderlich noch zu ändern.
    Wir haben in unserem Hhause grade mal zwei Stück – das sind 90% der Serviceprobleme mit dieser Geräteklasse. Nicht wirklich zuverlässig, einige an sich sinnvolle Features in der Praxis unbedienbar und damit unbenutzbar, Softwaresperre, nur teure (deswegen nicht unbedingt gute) Apple-freigegebene Soft geht…
    Die beiden iPhones hier werden wohl nicht lange bleiben – und der nachfolger wird sicherlich keinen Apple drauf haben.

  • Am 11. September 2008 um 9:43 von DerProfessor

    Nische hin oder her
    Aber wer mal ein iPhone direkt mit den Samsungs oder anderen Geräten verglichen hat, der wird mir zustimmen müssen, dass die anderen Geräte absolut lächerlich in der Bedienung sind und überhaupt nicht an die Art wie man mit dem iPhone arbeiten kann, herankommen. Ergo, das iPhone ist in der Tat der Spitzenreiter.

    An die ZDNet.de Online-Redaktion:
    Der Ferrari oder Porsche sind auch Nischenprodukte in der Automobilbranche und gehen weg wie warme Semmeln, so gesehen ist ein Nischenprodukt nichts wirklich Negatives und alles ist Relativ.

  • Am 11. September 2008 um 15:34 von CPP

    iPhone nicht praxistauglich – Marktzahlen sind klar
    und sprechen mehr als eine deutliche Sprache, auch wenn die Apple-Zuwächse (aus geringer Basis kommend) relativ gut da stehen in Relation.

    iPhone wird auch im Businness-Bereich mehr als kritisch gesehen – und daher erfolgt kein Breiten-Einsatz.

    Das Gerät ist nicht praxistauglich (u.a. siehe Stiftung Warentest, Regentest). Es genügt eben nicht, nur Computer-Kenntnisse zu haben, will man ein gutes und erfolgreiches Mobil-Telefon bauen.

    Mal sehen, was aus dem unsinnigen Apple-Multitouch-Patenantrag vom 21.12.2007 wird.

    • Am 11. September 2008 um 16:58 von emilio

      Nicht vergessen: aaalles wird guuut!

      • Am 11. September 2008 um 17:22 von CPP

        @emilio: so wie Steve Jobs Apple plündert?
        Steve Jobs + Apple-Manager-Riege haben Apple-Aktionären durch die Aktien-Optionen mit nachträglicher Preisfestsetzung ca. 86 Mio US-$ an Gesamt-Schaden zugefügt (siehe FTD).

        Das fand in den Jahren 1997-2002 statt. US-Justizministerium + SEC ermittelten, im Jahr 2006 hat Apple die Unzulänglichkeiten bestätigt und eingeräumt. Es gab Strafzahlungen Verantwortlicher – aber nicht aller.

        Heute wollen Steve Jobs & Co. ca. 14 Mio. US-$ aus der D&O Versicherung nach Apple zurückführen, um eine Klage von Apple-Aktionäre zu erledigen. Frage: wer hat denn die D&O Prämie bezahlt?

        86 Mio. Schaden zufügen wird durch 14 Mio. D&O-Ersatz nicht ausgeglichen…

        Glauben Sie weiter an Ihre "heiß geliebte Firma" – aber nehmen Sie auch Tatsachen und Fakten zur Kenntnis, insb. die Negativen.

        Wunsch-Glaube und Realität sind zwei unterschiedliche Sachen.

        • Am 11. September 2008 um 23:44 von Buffi111

          Wie wäre es mal mit einem Therapeuten?
          http://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeinpsychiatrie

          • Am 12. September 2008 um 22:22 von CPP

            @Buffi111: für Sie, immer!
            Ich empfehle Ihnen, vor allem den Bereich REALITÄTS-WARNEHMUNG besonders gut zu behandeln.

        • Am 12. September 2008 um 0:39 von emilio

          … und die Kreuzzüge sind schon laaange vorbei und haben auch nichts gebracht!
          …und wir sind doch auch tolerant und lassen jeden das kaufen, was er will und der eine liebt eben Apple und der andere Microsoft und alle (ich meine: fast alle) sind zufrieden und glücklich!!!
          Ach so: ….und die Justiz soll doch auch was zu tun haben, nicht nur mit Apple, sondern auch mit Microsoft und Dell und HewlettPackard und was weiß ich…….

          Gibt’s eigentlich sonst nichts, wo man sich so hineinsteigern kann? Das Leben ist schön! Oder?

          • Am 12. September 2008 um 22:33 von CPP

            @emilio: und wir kritisieren Apple weil es Gründe gibt
            für das Kritisieren von Apple!

            Sie mögen Apple – Ihre Meinung, nicht meine.

            Sie müssen sich aber den REALITÄTEN stellen und auch die sachgerechte, berechtigte Kritik annehmen, aushalten und Konsequenzen draus ziehen.

            Mag sein, daß Ihr WUNSCH-BILD von Apple nicht mehr so makelos ist und durch mich weiter lädiert wurde. Das entspricht jedoch den Tatsachen und Fakten – die Sie scheinbar lediglich nicht anerkennen wollen.

            Nicht Wunsch-Vorstellungen helfen weiter, sondern Konsequenzen aus Tatsachen und Fakten.

          • Am 13. September 2008 um 2:09 von emilio

            Ich "MUSS"??????
            Nochmal zum Mitschreiben:

            Dies ist ein FORUM, in dem jeder seine Meinung äussern kann, sonst absolut nichts.

            Wenn jemand seine Mission darin sieht, durch Beiträge bei anderen Teilnehmern vermeintliche "Wunsch-Bilder" beeinträchtigen zu können, dann "Viel Erfolg!"

            Vor Absendung eines Beitrages hilft es ab und an, nach der Vorschau und dem Durchlesen seines Beitrages die "Zurück"-Taste zu betätigen, um nochmals nachzudenken und den Text zu korrigieren:

            Ich "MUSS KRITIK AUSHALTEN" und "TATSACHEN UND FAKTEN ANERKENNEN" und "KONSEQUENZEN ZIEHEN"? – das ist Selbstüberschätzung in höchstem Mass und höflich ausgedrückt hanebüchen.

            Vor der Absendung eines solchen Unsinns hilft oftmals in einer stillen Kammer die Beantwortung der an sich selbst gestellten Frage: "Wer bin ich?"

            Wie ich schon schrieb: Toleranz ist eines der höchsten Güter in einem demokratischen Gemeinwesen. Und das bezieht sich selbstverständlich auch auf so nebensächliche Dinge wie die Teilnahme an Internet-Foren und den Kauf von technischen Gebrauchsgegenständen.

            Aber so ist halt die Welt, es gibt immer solche und andere und dann auch noch ganz andere, die glauben, sie könnten das Rad der Weltgeschichte (und auch der technischen Entwicklung) mit ihren zumeist im Internet gesammelten und abgeschriebenen "Experten-Meinungen" zurück- oder in eine andere Richtung drehen.

            Meine Kaufentscheidungen werden durch Beiträge der vorstehenden Art nicht im Geringsten beeinflusst! Vielleicht – und damit meine ich wirklich "Vielleicht" – könnten sie in der einen oder anderen Richtung etwas modifiziert werden, wenn ich das Gefühl hätte, dass ein Forumsteilnehmer tatsächlich aus eigener Verbraucher- und Nutzer-Erfahrung etwas für mich persönlich Nachvollziehbares vorbringt.

            In Kreuzzugmanier vorgebrachte Besserwissereien mit dem Ziel zu indoktrinieren und Privatkriege zu führen, sind einfach nur abstossend.

        • Am 15. September 2008 um 19:53 von zufriedener Apple und iPhone user

          AW: @emilio: so wie Steve Jobs Apple plündert?
          Was hat das Shareholder Value mit dem Produkt zu tun? Diese ganzen Aktieninhaber gehören eh auf den Scheiterhaufen damit diese beuscheuerte Spekulation mal endlich aufhört und diese Gier nach immer mehr zuende ist.

          Aber Back to Topic:

          Ich habe sowohl das 2G wie auch das 3G und ebenso ein Nokia N95. Letzteres verstaubt nur noch im Regal. Sicher, die Akulaufzeit speziell des 3G ist unterirdisch aber ich bin selten mehr als 12 Stunden unterwegs und telefoniere selten mehr als 3 Stunden zusammengerechnet am Tag, mit dem Handy zumindest. Somit erfüllt das iPhone meine ganz persönlichen Anforderungen zu 100%. Wird es leer kommt es halt entweder an das USB Kabel oder den Charger im Auto und gut ist. Office Dokumente auf einem Mobilteil editieren?? Also wer das macht sollte meiner Meinung nach mal seine Einstellung zur Arbeit überdenken da mir keiner weis machen kann das es mit zeitlich vertretbarem Aufwand realisierbar ist auf den Micky Maus Tastaturen vernünftig eine Excel Kalkulation oder einen Brief zu schreiben zudem hier Daten über ungesicherte Leitungen gehen. Sollte ich meine Mitarbeiter dabei erwischen würde es ein Gespräch über die effektive Nutzung der Arbeitszeit geben. Die feature Artisten nehme ich schon lange nicht mehr ernst und zählen für mich zur Kategorie der "Pixelpeeper" im Fotografiebereich die die usability anhand von Datenblättern bemessen.

          Das iPhone ist ein absolut nützliches Werkzeug zur effektiven Kommunikation und Neid erzeugt nunmal Kritik

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