iPhone verdoppelt seinen Anteil am Browsermarkt

Marktanteil steigt zwischen Juni und August von 0,16 auf 0,3 Prozent

Net Applications hat ermittelt, dass das iPhone zwischen Juni und August seinen Marktanteil bei der Internetnutzung nahezu verdoppelt hat. Allein zwischen Juli, dem Monat der Markteinführung des iPhone 3G, und August stieg der Anteil um 58 Prozent von 0,19 Prozent auf 0,3 Prozent. Net Applications ermittelt sein Statistik mithilfe von 40.000 Websites, die das Betriebssystem des Nutzers abfragen.

„Die Veröffentlichung des iPhone 3G hat dem Apple-Smartphone einen deutlichen Zuwachs beschert“, teilte Net Applications mit. „Vor der Markteinführung stagnierte der Anteil des iPhones. Nun steigt er wieder deutlich an.“ Unter den zum Surfen meistgenutzten Betriebssystemen lag das iPhone im August auf dem vierten Platz, hinter Windows mit 90,66 Prozent, Mac OS X mit 7,86 Prozent und Linux mit 0,93 Prozent.

Laut Net Applications haben die weniger verbreiteten Betriebssysteme dem Marktführer Windows in den letzten Monaten kontinuierlich Anteile abnehmen können. Während der Anteil des Microsoft-Betriebssystems zwischen Oktober 2007 und August 2008 von 92,49 auf 90,66 gesunken ist, stieg die Verbreitung von Linux von 0,5 auf 0,9 Prozent und von Mac OS X von 6,58 auf 7,86 Prozent.

Themenseiten: Apple, Browser, Business, Microsoft, Software

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2 Kommentare zu iPhone verdoppelt seinen Anteil am Browsermarkt

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  • Am 2. September 2008 um 13:05 von CPP

    Mann oh Mann…!!!
    Zitat-1:
    „iPhone verdoppelt seinen Anteil am Browsermarkt“

    Zitat-2:
    „Unter den zum Surfen meistgenutzten Betriebssystemen lag das iPhone“

    Leute, iPhone ist Apples SMARTPHONE!
    Es ist kein Browser, es ist kein Betriebssystem!

    Soweit mir bekannt, nutzt Apple beim iPhone sein OS-X bzw. seinen Safari-Browser.

    Es war die Entscheidung der Marktforscher, das iPhone als „Browser“ zu werten. Wir finden das auch merkwürdig, können aber den Grund dafür durchaus erkennen. – OS X wurde für das iPhone so stark überarbeitet und wird nach wie vor getrennt vom Desktop-Betriebssystem weiterentwickelt (keine gemeinsamen Upgrades, etc.), dass man unserer Meinung nach durchaus von einem separaten OS sprechen kann.

    Also bitte: Interessantes Thema, interessiert uns auch, aber nicht so eindeutig, dass man „Mann oh Mann“ schreien und gleich drei Ausrufezeichen setzen müsste, oder? Viele Grüße, die Redaktion

    • Am 2. September 2008 um 15:23 von CPP

      Danke an die Redaktion, Kritik ging an die Urheber!
      Danke an die Redaktion für die Erläuterungen/Hintergründe.

      Die Kritik ging primär an die Marktforscher!

      Auch wenn OS-X sehr stark überarbeitet wurde für das iPhone denke Ich, daß die Kernels gleich bzw. überwiegend identisch sind.

      Da die Markforscher hier primär Plattformen verglichen haben (Windows, Mac, Linux, etc.) sollten diese artverwandte Systeme entweder konsequent der jeweiligen Plattform hinzurechnen – oder sonst detailliert aufspalten. Wieviel Smartphones laufen denn mit Windows-Mobile? Das wurde z.B. nicht berichtet.

      Gruß

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