Vista kommt langsam in Unternehmen an

Die Marktforscher von Forrester haben sich in den vergangenen Monaten als scharfe Vista-Kritiker profiliert. Ihre neuesten Zahlen fallen jedoch günstiger für Microsoft aus.

Forrester-Analyst Thomas Mendel hatte Unternehmen im April geraten, Vista zu überspringen und direkt auf Windows 7 zu migrieren. Begründung: „Innovation findet nicht statt“. Außerdem seien unter 10 Prozent Marktanteil deutlich zu wenig. Und noch im Juli hatte Forrester Research eine Studie vorgestellt, die belegen sollte, dass sich Vista auch 18 Monate nach dem Start „immer noch abkämpfen muss, um bei Unternehmen einen Fuß in die Tür zu bekommen.“

Das konkurrierende Marktforschungsunternehmen Gartner hielt sich zwar mit Kritik an Vista ebenfalls nicht zurück, gab aber auch zu bedenken, dass das Betriebssystem sich schneller als Windows XP in Firmen durchsetze: Zwei Jahre nach dem Windows-XP-Launch habe die Professional-Edition auf PC-Systemen weltweit einen Marktanteil von 10 Prozent erreicht. Für Windows Vista Business rechnet Gartner dagegen für Ende 2008 mit 13 Prozent.

Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg – und die Zeit ist knapp. Glaubt man nämlich den Forrester-Zahlen, die immerhin auf der Auswertung von 50.000 PC-Arbeitsplätzen in 2300 Firmen basieren, liegt Vista derzeit erst bei 8,8 Prozent. Aber das Klima habe sich verändert und die Verantwortlichen in den Unternehmen müssten sich auf entscheidende Veränderungen in ihrer Desktop-Betriebssystem-Strategie einstellen, heißt es.

Themenseiten: IT-Business, Strategien, Windows Vista

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