ISO lehnt Einsprüche gegen OOXML-Standard ab

Dokumentenstandard soll in den nächsten Wochen veröffentlicht werden

Die Internationale Organisation für Normung (ISO) und die Internationale elektrotechnische Kommission (IEC) haben sämtliche Einsprüche gegen die Standardisierung von Microsofts Office Open XML (OOXML) abgelehnt. Brasilien, Indien, Südafrika und Venezuela hatten in den zuständigen Arbeitsgremien nicht die erforderliche Zweidrittelmehrheit erreicht, die für eine erneute Prüfung des Standadisierungsverfahrens nötig gewesen wäre.

OOXML soll nun in den nächsten Wochen als internationaler Standard DIS 29500 veröffentlicht werden. Voraussetzung dafür sei, dass keine weiteren Einsprüche eingelegt würden, so die ISO in einer Erklärung.

Mehrere Nationen hatten sich über den Standardisierungsprozess und Unregelmäßigkeiten bei den Abstimmungen über den OOXML-Standard beklagt. „Der Prozess, der zur Annahme von OOXML als ISO/IEC-Standard geführt hat, hat eine sehr rege Debatte ausgelöst“, erklärte die ISO. „Die daraus gewonnenen Erfahrungen sind wichtige Vorgaben für die ISO, die IEC und die nationalen Normungsbehörden bei der Weiterentwicklung der eigenen Richtlinien und Prozeduren in einem Normungsprozess.“

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