Studie: Jeder zweite PC ist über den Browser angreifbar

Deutsches Sicherheitsnetz stellt kostenlose Prüfung zur Verfügung

Während der Vorarbeiten zur neuen Studie „Browsersicherheit 2008“ hat das Deutsche Sicherheitsnetz (Desine) gravierende Sicherheitsmängel auf jedem zweiten PC festgestellt. Für die Studie untersuchte Desine 253 zufällig ausgewählte PCs in privaten Haushalten auf die Angreifbarkeit ihrer Browser-Komponenten hin. 49,8 Prozent davon wiesen veraltete und angreifbare Multimedia- sowie Programmkomponenten auf.

Hauptfehlerquelle waren Schwachstellen in den Multimediaprogrammen Java (17,4 Prozent), Flash (12,1 Prozent) und Quicktime (7,8 Prozent) sowie veraltete Browserkomponenten in Firefox (5,9 Prozent) und Internet Explorer (20,6 Prozent).

Wegen der zahlreichen Sicherheitsmängel entwickelt Desine derzeit einen Browsercheck, mit dessen Hilfe Anwender ihren Browser automatisch auf Sicherheitslücken überprüfen können. Das Sicherheitsnetz will den Browsercheck in rund 14 Tagen kostenlos zur Verfügung stellen.

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