OpenGL 3.0 ist fertig

Neue Spezifikation der Grafikschnittstelle ermöglicht GPU-Programmierung ohne DirectX

Die für die Entwicklung von OpenGL verantwortliche Khronos Group hat die Spezifikation 3.0 der plattform- und programmiersprachenunabhängigen Grafikschnittstelle freigegeben. Das Update enthält unter anderem die erweiterte OpenGL Shading Language (GLSL) in Version 1.30.

Mit OpenGL 3.0 sollen sich erstmals moderne Grafikprozessoren programmieren lassen. Auch die Berechnung von Arbeitsprozessen (GPGPU) auf Basis des DirectX-Konkurrenten wird den Entwicklern zufolge künftig mittels der Open Compute Language (OpenCL) ähnlich wie mit Nvidias CUDA möglich sein.

Zudem hat das Konsortium eine Reihe von Erweiterungen für OpenGL 2.1 veröffentlicht, die viele der neuen Funktionen auch auf älterer Hardware nutzbar machen. Auf der Khronos-Website findet sich eine 506 Seiten starke Dokumentation (PDF) der OpenGL-3.0-Spezifikation, die alle Funktionen erläutert.

Themenseiten: Grafikchips, Hardware, Khronos Group, Software

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