Sicherheitslücken erlauben Fernsteuern von Nokia-Handys

Betroffen sind Mobiltelefone der Series 40

Der polnische Forscher Adam Gowdiak, CEO des Sicherheitsunternehmens Security Exploration, meldet zahlreiche kritische Sicherheitslücken in der Java 2 Micro Edition (J2ME) von Sun, die auf Mobiltelefonen zum Einsatz kommt. Betroffen seien vor allem Handys, die Nokias Plattform Series 40 nutzen. Davon sollen derzeit rund 1,5 Milliarden Geräte in Umlauf sein.

Laut Gowdiak wird für einen Angriff nur eine Telefonnummer eines anfälligen Teilnehmers benötigt. Durch Ausnutzen der Lücken könnten Kriminelle unbemerkt Java-Programme mit Schadcode auf die Nokia-Series-40-Geräte einspielen und anschließend ohne Wissen des Besitzers das Mobiltelefon überwachen und für Anrufe oder SMS missbrauchen. Sowohl Sun als auch Nokia seien bereits über die insgesamt 14 Schwachstellen informiert.

Nach Angaben von Gowdiak enthält ein 178 Seiten umfassender Report alle Details der Sicherheitslücken. Wer den Sicherheitsbericht lesen will, muss allerdings viel Geld bezahlen: 20.000 Euro lässt sich der Forscher seine Entdeckung kosten.

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1 Kommentar zu Sicherheitslücken erlauben Fernsteuern von Nokia-Handys

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  • Am 12. August 2008 um 17:35 von werner@aol.de

    Bei mir
    ist das schon passiert 200 sms sind versendet worden ich werde Nokia haftbar machen !!!!!

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