EU leitet Vergabeverfahren für Satellitendienste ein

Service-Provider können sich bis zum 7. Oktober für Frequenzen bewerben

Die EU-Kommission hat Ende letzter Woche ein begrenztes Frequenzspektrum im 2-GHz-Band für die Entwicklung neuer Satellitendienste freigegeben. Noch bis zum 7.Oktober können sich Unternehmen in Brüssel für die neuen Frequenzen bewerben, um europaweit mobile Internetzugänge oder mobiles Fernsehen anbieten zu können.

„Mobile Satellitendienste haben den enormen Vorteil, dass sie den größten Teil des Gebiets der Europäischen Union abdecken und damit Millionen von Verbrauchern erreichen“, sagte Viviane Reding, EU-Kommissarin für Informationsgesellschaft und Medien. „Ich erwarte einen starken Wettbewerb zwischen den Anbietern, der bereits im nächsten Jahr zum Start der ersten Satelliten führen könnte.“

Unternehmen, die am Vergabeverfahren teilnehmen wollen, müssen nachweisen, dass sie die technologischen und finanziellen Voraussetzungen erfüllen, um ihre Dienste in einem vorher festgelegten Zeitrahmen bereitzustellen. „Für die Satellitendienste werden erhebliche Investitionen benötigt“, erklärte Reding. Nach Ansicht der EU-Kommissarin sind nun die Service-Provider gefordert, das freigegebene Spektrum sinnvoll zu nutzen.

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