Nvidia dementiert Ausstieg aus dem Chipsatz-Geschäft

Sparte steuert weiter 18 bis 18 Prozent zum Gesamtumsatz bei

Nvidia hat Berichte dementiert, wonach das Unternehmen seinen Geschäftsbereich für Chipsätze einstellen will, um sich auf sein Kerngeschäft mit Grafikprozessoren zu konzentrieren. Wie Barrons Tech Trader Daily berichtet, hat Nvidia in Taiwan und den USA dem Lehman-Analysten Tim Luke auf Nachfrage bestätigt, dass sich das Unternehmen auch zukünftig dem Chipsatzgeschäft verpflichtet fühlt.

Nach Aussagen von Luke liegt Nvidias Bruttomarge für Chipsätze mit 30 Prozent unter der Bruttomarge von 40 Prozent, die das Unternehmen mit Grafikchips erzielt. AMD kaufe nach der Übernahme von ATI auch nicht mehr so viele Chipsätze von Nvidia wie früher. Trotzdem bezifferte der Analyst den Anteil der Chipsatzsparte am Gesamtumsatz auf 17 bis 18 Prozent. Zusätzlich soll Nvidia Chipsätze für Intel-Motherboard-Partner wie Hewlett-Packard und Dell entwickeln. Zuletzt waren auch Gerüchte aufgetaucht, wonach das Unternehmen Chipsätze für Apples MacBooks fertigen soll.

In einer offiziellen Stellungnahme bezeichnete Michael Jong, leitender Marketingdirektor bei Nvidia, den Bericht des taiwanesischen Branchendienstes Digitimes als haltlos. Sein Unternehmen fertige nicht nur 60 Prozent aller Chipsätze für die AMD-Plattform, SLI sei auch die bevorzugte Multi-GPU-Plattform. Weitere Details zur wirtschaftlichen Bedeutung seines Chipsatzgeschäftes wird Nvidia am 12. August mit der Bekanntgabe der aktuellen Quartalszahlen veröffentlichen.

Themenseiten: AMD, Apple, Hardware, Intel, Nvidia

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