LiMo Foundation kündigt weitere Linux-Handys an

Zahl der Modelle mit Open-Source-Betriebssystem steigt auf 21

Die LiMo Foundation hat sieben neue Mobiltelefone zertifiziert, deren Betriebssystem auf dem Release 1 der Linux-basierten LiMo Plattform aufbaut. Zu den neuen Geräten gehört das gemeinsam von Motorola und Kodak entwickelte Fotohandy ZN5, dass im dritten Quartal auf den deutschen Markt kommen soll. Die anderen sechs Geräte sind von NEC beziehungsweise Panasonic und werden, wie die Mehrheit der Linux-Handys, wohl nur in Asien angeboten werden.

Insgesamt hat die LiMo Foundation bisher 21 Geräte freigegeben. Die meisten davon fertigt Motorola. Mit der LiMo-Plattform sollen Mobilfunkhersteller die Grundlage für ein Handybetriebssystem erhalten, dessen Ausstattung und Bedienung sie an die eigenen Anforderungen anpassen können.

Für die Entwicklung der Linux-Plattform hat die LiMo Foundation elf neue Mitglieder gewonnen, darunter den Chiphersteller Freescale und den Mobilfunkprovider Telecom Italia. Zu den jetzt mehr als 50 Mitgliedern gehören auch Samsung, Vodafone, McAfee und AMD.

Neben der LiMo Foundation wird auch Google mit seiner Android-Plattform noch in diesem Jahr ein Open-Source-Betriebssystem für Mobiltelefone vorstellen. Auch Nokia will nach der Übernahme von Trolltech und Symbian eine eigene Open-Source-Plattform entwickeln.

Themenseiten: Motorola, NEC, Nokia, Open Source, Panasonic, Software

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