AT&T gegen WiMax-Netz von Sprint und Clearwire

FCC soll dem Joint Venture den Aufbau untersagen

Am Donnerstag hat AT&T bei der Federal Communications Commission (FCC) einen Antrag eingereicht, mit dem das Unternehmen den Zusammenschluss der WiMax-Netze von Sprint Nextel und Clearwire verhindern will. AT&T argumentiert, dass Sprint und Clearwire mit anderen landesweit agierenden Mobilfunkprovidern in Konkurrenz treten wollen und die dafür notwendigen Unterlagen noch nicht bei der FCC eingereicht haben.

Im Mai hatten Sprint und Clearwire den Aufbau eines landesweiten WiMax-Netzes angekündigt. Unter der Führung Clearwires und mit Beteiligung von Intel, Google, Time Warner und anderen Unternehmen sollen bis 2010 rund 14,5 Milliarden Dollar in den Aufbau investiert werden. Anschließend sollen zwischen 120 und 140 Millionen Amerikaner in den Genuss eines mobilen Internetzuganges kommen.

Auch wenn Analysten daran zweifeln, dass WiMax eine langfristige Zukunft in den USA hat, wäre das gemeinsame Vorgehen von Sprint, Clearwire, Google und Intel doch eine ernstzunehmende Konkurrenz für AT&T. Der größte Mobilfunkprovider in den USA baut derzeit noch sein 3G-Mobilfunknetz aus. Da WiMax deutlich höhere Übertragungsraten als UMTS erreicht, könnte AT&T erst nach 2013 mit der Einführung des UMTS-Nachfolgers LTE mit WiMax gleichziehen.

Themenseiten: AT&T, Clearwire, Google, Intel, Sprint, Telekommunikation, Wimax

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