Intel-CTO sagt Gedankensteuerung von Geräten voraus

Justin Rattner erwartet Verschwimmen der Grenzen zwischen Mensch und Maschine schon 2012

Anlässlich des 40. Geburtstags des Technologiekonzerns Intel blickt CTO Justin Rattner in die Zukunft und erwartet grundlegende Veränderungen in der Art und Weise, wie Technik und Alltag miteinander verknüpft sein werden. Bahnbrechende Veränderungen sagt Rattner vor allem im medizintechnischen Bereich und bei der Steuerung von technischen Geräten voraus. Doch auch mit einer allgemeinen Ausweitung der Aufgabenbereiche von Maschinen rechnet er, wie er dem Magazin Computerworld erklärt hat.

Bereits 2012 könnten die Grenzen zwischen Mensch und Maschine anfangen zu verschwimmen. Chips oder winzige Maschinen in Nanogröße könnten in unserem Körper Organe reparieren und verstopfte Arterien befreien. „Technologie wird ihren Weg in so viele Tätigkeiten finden, und wir werden uns nicht einmal Gedanken darüber machen. Wir werden weiterhin gelegentlich explizite Aufgaben mit Computern ausführen, doch diese werden nur einen sehr kleinen Teil darstellen“, so Rattner. Die Steuerung von Geräten werde intuitiver und durch Gestik, Stimme oder Gedanken funktionieren.

Roboter werden laut Rattner in den nächsten 40 Jahren menschliche Charakteristika annehmen und damit zu Gefährten. Virtuelle Welten werden ebenfalls technisch ausgereifter und lebensechter sein. Rattner erwartet, dass Technik in den nächsten Jahren immer weniger damit zu tun hat, Computer zu bedienen und Anwendungen zu nutzen, sondern untrennbar mit unseren alltäglichen Aktivitäten verknüpft sein.

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1 Kommentar zu Intel-CTO sagt Gedankensteuerung von Geräten voraus

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  • Am 28. Juli 2008 um 11:47 von LaFaro

    Nicht neu….
    .. aber damit auch nicht "automatisch" wahrer… von der Frage, ob das so erstrebenswert ist, mal ganz abgesehen… als nur ein Beispiel für vergleichbare "Prognosen" sei auf Ray Kurzweil z.B. in dem ZEIT-Interview von 2002 verwiesen…
    http://www.zeit.de/2002/02/Zu_Besuch_in_fremden_Koepfen

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