AMD dementiert Fabrikverkäufe

Angekündigte "große Restrukturierung" bezieht sich allein auf 45-Nanometer-Einführung

AMD hat Medienberichte dementiert, wonach die beiden deutschen Chip-Fabriken in ein neues Unternehmen ausgelagert und verkauft werden könnten. So nämlich hatte der Austin American Statesman am 18. Juli den AMD-CEO Dirk Meyer zitiert. Der Artikel fand aber erst weltweite Beachtung, als er am 23. Juli vom britischen Branchendienst The Inquirer aufgegriffen wurde. Er wurde so stark verbreitet, dass sich AMD jetzt zu einer Korrektur genötigt sah.

Der Austin American Statesman habe Äußerungen Meyers missverständlich wiedergegeben, teilte ein AMD-Sprecher dem Magazin Eweek mit. Die von ihm erwähnte, geplante „große Restrukturierung“ beziehe sich auf die Art und Weise, wie AMD Wafer herstelle. AMD will noch in diesem Jahr die 45-Nanometer-Fertigung einführen.

Der Hersteller wolle künftig zudem mehr Informationen über den internen Plan „Asset-smart“ (auch „Asset-lite“ genannt) zur Verfügung stellen, so der AMD-Sprecher. Einige Analysten hatten vermutet, dass dieser Plan auch den Verkauf der Chip-Fabriken vorsieht.

Bislang ist bekannt, dass es bei Asset-smart um ein kostengünstigeres Herstellungsverfahren geht. Um diesen Plan soll sich vor allem der ehemalige AMD-CEO Hector Ruiz kümmern, der jetzt Executive Chairman des AMD-Verwaltungsrates ist.

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