Yahoo legt Streit mit Carl Icahn bei

Großaktionär erhält drei Sitze im neuen Verwaltungsrat

Yahoo und der Großaktionär Carl Icahn haben ihren Streit über die zukünftige Zusammensetzung des Verwaltungsrates von Yahoo beigelegt. Die Einigung zwischen den Parteien sieht vor, dass Icahn seine Liste mit Gegenkandidaten zurückzieht und mit seinem Unternehmensanteil von 4,98 Prozent den derzeitigen Verwaltungsrat unterstützt. Im Gegenzug wird die Zahl der Mitglieder des Gremiums auf elf erhöht, wovon Icahn drei Sitze für sich und zwei seiner Wunschkandidaten erhalten soll. Die restlichen acht Kandidaten sind amtierende Mitglieder des derzeit neunköpfigen Verwaltungsrates.

„Ich glaube, dass dies ein guter Kompromiss ist und dass wir zukünftig eng zusammenarbeiten werden“, sagte Icahn. „Ich bin auch froh darüber, dass der Verwaltungsrat seine Zustimmung gegeben hat, dass alle bedeutenden Transaktionen sowie mögliche Strategien für einen Verkauf zuerst mit allen Mitgliedern des Verwaltungsrates diskutiert werden, bevor eine Entscheidung getroffen wird.“

Weder Yahoo noch Carl Icahn machten irgendwelche Angaben, ob ihre Vereinbarung Auswirkungen auf die Verhandlungen mit Microsoft haben wird. Vor einer Woche hatte Yahoo noch ein gemeinsames Kaufangebot von Microsoft und Carl Icahn abgelehnt.

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