Lücke im Linux-Kernel erweitert Benutzerrechte

Bug im Local Descriptor Table kompromittiert 64-Bit-Systeme

Fast zeitgleich mit dem Erscheinen des Linux-Kernels 2.6.26 hat das Linux-Kernel-Team ein Update für die Version 2.6.25 herausgebracht, das eine Sicherheitslücke schließt, die dazu führt, dass sich normale Benutzer erweiterte Rechte verschaffen können. Gefährdet sind alle Anwender des Kernels 2.6.25 für die x64-Plattform AMD64 und Intel-EM64T. Nutzer der 32-Bit-Version sind nicht betroffen.

Dies teilte das Kernel-Team am Sonntag in den Release-Announcements mit. Anwendern, die den Kernel 2.6.25 auf der x64-Plattform verwenden, wird darin dringend empfohlen, den fehlerbereinigten Kernel 2.6.25.11 zu installieren, sofern „nicht vertrauenswürdige lokale Benutzerkonten“ existieren.

Grund für die Sicherheitslücke ist ein Fehler im Code, der den Local Descriptor Table (LDT) aufbaut. Detailangaben zu den erweiterten Rechten, die sich Benutzer verschaffen können, machte das Kernel-Team aus Sicherheitsgründen nicht. Anwender können sich die Kernel-Version mit dem Befehl „uname -r“ anzeigen lassen, um festzustellen, ob der eigene Kernel von der Sicherheitslücke betroffen ist.

Themenseiten: Linux, Open Source

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