Wie die anderen Modelle der N-Serie legt auch das N78 den Schwerpunkt auf den Multimediabereich. Daher bringt es eine 3,2-Megapixel-Kamera mit Carl-Zeiss-Optik, eine Option zur Aufnahme von VGA-Video, einen MP3-Player und einen UKW-Sender mit. Über diesen Transmitter lässt sich Musik an ein UKW-Radio streamen.

Das N78 besitzt außerdem GPS-Funktionalität. Das Beste daran ist, dass die GPS- und die Bildverarbeitungsfunktionen des Smartphones zusammenarbeiten. Und das erlaubt die Geokodierung von Fotos. Auch die Verbindungsoptionen lassen keine Wünsche offen: Das Quad-Band-Handy bietet Unterstützung für Bluetooth 2.0, WLAN (802.11b/g) und HSDPA.

Aber wie sieht es mit der Leistung aus? Alles in allem nicht schlecht. Die GPS- und Geokodierungsfunktionen markieren da ganz klar die Highlights. Die Signalerfassung ist wirklich beeindruckend, und die Möglichkeit zur Geokodierung von Fotos macht einfach Spaß. Dagegen fallen Bild- und Gesprächsqualität nicht gerade berauschend aus. Dennoch dürften Benutzer, die Wert auf Spielereien legen, mit diesem High-End-Multimedia-Handy durchaus zufrieden sein. Das Nokia N78 gibt es derzeit ohne SIM-Lock im Online-Handel für etwa 450 Euro.

Design

Das Design des Nokia N78 ähnelt dem Schokoriegel-Look des Nokia N82. Das Modell ist aber mit 11,2 mal 4,8 mal 1,5 Zentimetern ein wenig dünner und mit seinen 100 Gramm zudem etwas leichter. Das kompakte Gerät passt problemlos in die Hosentasche. Es lässt sich auch bequem als Telefon nutzen. Mit seiner glänzend schwarzen Front sieht es auf jeden Fall moderner aus, als das in die Jahre gekommene Nokia N73. Für die Rückseite stehen drei Farben zur Wahl: Perlweiß, Kokosbraun oder Meerblau.

Designvergleich
Das Nokia N78 (links) ähnelt optisch dem Nokia N82 (rechts), ist aber leichter und dünner.

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