Yahoo öffnet seinen Suchdienst

Drittanbieter können kostenlos ihre eigene Suchmaschine entwickeln

Unter der Bezeichnung BOSS (Build Your Own Search Service) hat Yahoo einen neuen Dienst vorgestellt, mit dem jeder seine eigene Suchmaschine entwickeln kann. Der Dienst, der sich in einer öffentliche Betatestphase befindet, verbindet Suchfelder auf beliebigen Websites mit der Suchmaschine von Yahoo. Boss leitet die Suchanfragen an Yahoo weiter und zeigt anschließend die Ergebnisse an.

Im Vergleich mit Yahoos SearchMonkey, mit dem Programmierer Suchergebnisse mit zusätzlichen Informationen anreichern können, bietet BOSS deutlich mehr Möglichkeiten, die Resultate zu individualisieren. Unerwünschte Ergebnisse lassen sich mit BOSS ausblenden. Auch können Anwender die Reihenfolge vollständig verändern und die Ergebnisse mit eigenen Daten kombinieren. Der Entwicklung eigener Suchseiten dient eine von Yahoo kostenlos zur Verfügung gestellte Programmierschnittstelle (API).

Für die Nutzung seiner Suchdienste behält sich Yahoo das Recht vor, neben den Suchergebnissen passende Werbung anzuzeigen. Die Betreiber der Suchseiten sollen an den Werbeeinnahmen beteiligt werden. Nach Auskunft von Prabhakar Raghavan, Chefstratege für Yahoo Search, wird es allerdings noch einige Monate dauern, bis Yahoo mit BOSS zusätzliche Einnahmen generieren kann.

Themenseiten: Telekommunikation, Yahoo

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