Google macht E-Mail-Dienst sicherer

Sitzungskontrolle zeigt Risiken an und erlaubt Remote-Logout

Google hat eine Funktion vorgestellt, die den Nutzern seines E-Mail-Dienstes Googlemail mehr Sicherheit bieten soll. Am unteren Ende der Inbox wird dem Nutzer angezeigt, ob er aktuell Sitzungen auf anderen Geräten geöffnet hat. Das kann beispielsweise vorkommen, wenn der Anwender von verschiedenen Computern aus auf ein Konto zugreift – daheim, in der Arbeit, bei Freunden und so weiter – und an einem Gerät das Ausloggen vergisst. Die nicht beendete Sitzung stellt dann ein Sicherheitsrisiko dar, da Unbefugte Zugriff auf Account-Inhalte bekommen können.

Die Daten können nun besser geschützt werden, da der Anwender jetzt per Remote-Zugriff sämtliche Sitzungen auf anderen Geräten beenden kann. Die Implementierung des Features erfolgt laut Googlemail-Entwickler Erwin D’Souza mit der nächsten Version des E-Mail-Dienstes.

In einer detaillierten Übersicht kann der Anwender darüber hinaus eine komplette Liste der jüngsten Account-Zugriffe abrufen. Geräte, von denen aus auf den Account zugegriffen wurde, werden anhand ihrer IP-Adressen identifiziert und die Zugriffszeiten vermerkt. Das bietet Anwendern eine zusätzliche Kontrollmöglichkeit: Wer die selbst genutzten IP-Adressen und die eigenen Zugriffszeiten kennt, kann nachvollziehen, ob wirklich nur er selbst aktiv war.

Themenseiten: Google, Telekommunikation

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