Microsofts Silverlight verstößt angeblich gegen US-Patente

Gotuit fordert Einstellung des Multimedia-Plug-ins und Schadenersatz

Das US-Unternehmen Gotuit Media Corportion hat Microsoft wegen angeblicher Patentverletzungen verklagt. Der Klage zufolge benutzt Microsoft in seinem Multimedia-Plug-in Silverlight unerlaubt Technologien, die Gotuit in den USA hatte patentieren lassen. Dabei geht es vor allem um die Anreicherung von Videos mit Metadaten, die die Suche nach Szenen und Inhalten vereinfachen.

Die von Gotuit angeführten Patente 5,892,536, 5,986,692 und 7,055,166 beschreiben Systeme, Geräte und Methoden, um Videos und andere Inhalte mit Metadaten zu versehen. Mit der Klage will das Unternehmen den Vertrieb von Microsofts Flash-Alternative Silverlight stoppen und Schadenersatz für entgangene Lizenzeinnahmen einfordern. Zu Gotuits Kunden gehören nach eigenen Angaben die amerikanische Eishockeyliga NHL und der Musikkonzern EMI.

Sollte Gotuit mit seiner Klage Erfolg haben, könnte sich dies auch auf die Übertragung der olympischen Sommerspiele in Peking im Internet auswirken. Der Fernsehsender NBC will auf seiner Website NBCOlympics.com viele Wettbewerbe live und auf Abruf im Internet anbieten. In Zusammenarbeit mit Microsoft nutzt der Fernsehsender dafür einen Webplayer, der auf Silverlight basiert.

Themenseiten: Microsoft, Telekommunikation

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