Greenpeace-Report: Sony Ericsson hält Spitzenposition

Viele Elektronikhersteller schneiden aufgrund strengerer Kriterien schlechter als im Dezember ab

Greenpeace hat die aktuelle Ausgabe seines viertel- bis halbjährlich erscheinenden Guide to Greener Electronics veröffentlicht. Dieser bewertet die Umweltschutzbemühungen von namhaften Elektronikherstellern. Wie im Bericht vom Dezember 2007 belegt auch diesmal Sony Ericsson die Spitzenposition, gefolgt von Sony, Nokia, Samsung und Dell.

Mit der neuen Ausgabe hat Greenpeace die Bewertungskriterien geändert und schärfere Maßstäbe angelegt. Berücksichtigt werden nun verstärkt die Kriterien E-Waste (Elektronikschrott), giftige Chemikalien und die Entstehung von Treibhausgasen. Aufgrund der geänderten Kriterien rutschen fast alle überprüften Unternehmen im Ranking ab. Apple beispielsweise verschlechterte sich um fast zwei Punkte und erzielt statt 6,0 nur mehr 4,1 Punkte. Der Hersteller rangiert damit weiterhin im Mittelfeld auf Rang 11. Auch Nokia musste Punktabzüge hinnehmen, kletterte aber dennoch im Vergleich zum Bericht vom Dezember 2007 von Position 9 auf Rang 3.

Schlusslicht ist erneut Nintendo. Zwar verzichtet der Spielekonsolen-Hersteller laut Greenpeace auf die Verwendung von PVC in Verpackungen. Es gebe aber keine Zeitpläne für den Verzicht auf PVC und anderen gefährliche Stoffe in den Produkten. Den vorletzten Rang belegt Microsoft. Dem Redmonder Unternehmen wird unter anderem vorgeworfen, zu wenig Recycling zu betreiben.

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