Microsoft unterliegt Alcatel-Lucent in Patentstreit

Berufungsgericht erhöht Schadenersatz auf 511 Millionen Dollar

Microsoft ist in den USA mit einem Einspruch gegen ein Urteil gescheitert, wonach der Softwarekonzern wegen Patentverletzungen Schadenersatz in Millionenhöhe an Alcatel-Lucent zahlen muss. Wie der San Francisco Chronicle berichtet, wies das Gericht nicht nur den Einspruch zurück, es erhöhte auch die Strafzahlung von 357,7 Millionen Dollar auf 511,6 Millionen Dollar.

Laut dem Urteil verletzt Microsoft durch die Art und Weise, mit der in Windows Mobile und Outlook Kalenderdaten ausgewählt werden können, ein Patent von Alcatel-Lucent. Zusätzlich verstößt der Softwarekonzern gegen ein Patent, das die Nutzung eines Stiftes zur Bedienung eines Tablet-PCs beschreibt. Von dem Urteil ist auch der Computerhersteller Dell betroffen, der nun 70.000 statt 51.000 Dollar an Schadenersatz an Alcatel leisten muss.

Themenseiten: Alcatel-Lucent, Business, Dell, Microsoft

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1 Kommentar zu Microsoft unterliegt Alcatel-Lucent in Patentstreit

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  • Am 6. August 2008 um 22:14 von mariana mayer

    Vorstand entlassen
    Patricia Russo hat diese Klage laut Presseberichten gestartet und somit durch diesen Patentstreit dem Unternehmen welches rote Zahlen schreibt 511 Millionen dollar eingebracht.
    Sehr unverständlich ist: Wieso wird Sie dann entlassen?

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