Toshiba stellt Notebook mit Cell-Co-Prozessor vor

Quad-Core-HD-Chip übernimmt komplexe Berechnungen

Toshiba hat mit dem Qosmio G55 ein erstes Notebook mit einem neuartigen Co-Prozessor mit vier Kernen vorgestellt, der auf der von IBM, Sony und Toshiba entwickelten Cell-Architektur basiert. Der Quad-Core-HD-Prozessor nutzt die SpursEngine, um anstelle der CPU komplexe Berechnungen wie das Kodieren von Videos auszuführen. Erste Geräte sollen im Juli im Handel erhältlich sein.

Der Vierkern-Co-Prozessor arbeitet mit einer Taktgeschwindigkeit von 1,5 GHz und verbraucht zwischen 10 und 20 Watt Energie. Pro Prozessorkern liefert die SpursEngine eine Rechenleistung von 12 Gigaflops, insgesamt also 48 Gigaflops. Für das Kodieren eines 1 GByte großen Videofilms benötigt der Chip laut Toshiba nur rund 10 Minuten statt der sonst üblichen 60 Minuten.

Mit dem Quad-Core-HD-Prozessor tritt Toshiba gegen die neuen Grafikchips von Nvidia und AMD an, die ebenfalls Berechnungen durchführen können, für die üblicherweise die CPU verantwortlich ist. Allerdings liefern die Chips der Konkurrenz bei einer Leistungsaufnahme von über 100 Watt deutlich mehr Rechenleistung. Nvidias GeForce GTX 280 erreicht bis zu 933 Gigaflops, und AMDs FireStream 9250 hatte Anfang der Woche sogar die Teraflops-Grenze geknackt.

Themenseiten: Hardware, IBM, Notebook, Sony Europe Limited; Zweigniederlassung Deutschland, Toshiba

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