Handy-Software misst CO2-Emissionen

PEIR nutzt für seine Berechnungen aufgezeichnete GPS-Bewegungsdaten

Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles (UCLA) haben eine Software für GPS-Handys vorgestellt, die unter anderem die vom Besitzer verursachten CO2-Emissionen analysiert. Das vom Center for Embedded Networked Sensing (CENS) in Zusammenarbeit mit Nokia entwickelte Tool namens Personal Environmental Impact Report (PEIR) nutzt dazu die vom Mobiltelefon aufgezeichneten GPS-Bewegungsdaten.

Anhand des Bewegungsprofils erkennt die Software beispielsweise, ob sich der Handybesitzer zu Fuß oder per Auto fortbewegt hat. Anschließend kann sie etwa die Auswirkungen auf die Feinstaubkonzentration in der Luft berechnen. Die Ergebnisse lassen sich nach der Übertragung auf den Computer in einer Karte anzeigen. Die Auswertung berücksichtigt auch andere lokalisierte Echtzeit-Daten wie die Verkehrslage oder die aktuellen Wetterbedingungen.

PEIR-Nutzer können ihre Bewegungsprofile mit anderen Anwendern des Tools austauschen. Eine Implementierung in Facebook ist den Entwicklern zufolge ebenfalls geplant. Auf der Website des Projekt findet sich ein Demo-Video, das die Vision der Entwickler zeigt.

Zurzeit befindet sich die Software in einer geschlossenen Betaphase. Die Final soll im Herbst 2008 erscheinen.

Themenseiten: GPS, Telekommunikation, UCLA

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