Nehalem-CPUs sollen schneller mit Speicher kommunizieren

Intel verspricht Datentransferraten von 32 GByte/s durch FSB-Nachfolger QuickPath

Intel hat Details zu seiner kommenden Prozessorgeneration Nehalem verraten. Rajesh Kumar, Direktor für Circuit and Low Power Technologies bei Intel, gab einen ersten Überblick über die Energiesparfunktionen und über Quickpath, den Nachfolger des Frontsidebus.

Man habe den Speichercontroller in den Prozessor integriert und dafür den klassischen Frontsidebus aufgegeben, um die Latenzzeiten des Hauptspeichers zu verbessern. Zusätzlich soll QuickPath deutlich höhere Datentransferraten von bis zu 32 GByte/s bei der Kommunikation zwischen CPU und RAM ermöglichen. „In dem Punkt sind wir rund dreimal so schnell wie unsere Konkurrenz“, sagte Kumar.

Um den Energieverbrauch zu reduzieren, setzt Intel auf einen modularen und skalierbaren Aufbau seiner Prozessoren. Die wichtigsten Funktionen der CPU habe man so entwickelt, dass diese unabhängig voneinander arbeiteten, so Kumar. „Frequenzen und Spannungen können individuell eingestellt werden. Der Kern erhält seine eigene Taktrate und Spannung, während der Speicher mit anderen Werten läuft.“

Die Idee sei zwar nicht neu, Intel habe diese Technologie aber anders umgesetzt als die Konkurrenz. Als Beispiel nannte Kumar wechselnde Arbeitslasten, durch die der CPU unterschiedliche Energiemengen zur Verfügung stünden. „Unser Chip kann seine Frequenz mit jedem Taktzyklus dynamisch und in Echtzeit an die Energie anpassen, die tatsächlich bereitsteht.“

Themenseiten: Hardware, Intel, Prozessoren

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