AMD-Grafikkarte knackt Teraflops-Grenze

HPC-Modell Firestream 9250 ab dem dritten Quartal für 1000 Euro erhältlich

AMD hat anlässlich der morgen beginnenden International Supercomputing Conference (ISC) die Grafik- und Beschleunigerkarte FireStream 9250 vorgestellt. Bei einfacher Genauigkeit soll sie im Bereich der Rechenleistung die Teraflop-Marke knacken – und das bei einer Leistungsaufnahme von unter 150 Watt.

Die Firestream ist laut AMD-PR-Manager Michael Schmid mehr als eine einfache Grafikkarte: „Es ist eine Mischform, in der Grafikprozessoren (GPUs) als Co-Prozessoren genutzt werden.“ Die Karte sei als Beschleuniger für das High Performance Computing (HPC) konzipiert worden und verspreche in Anwendungen wie der Finanzanalyse deutlich höhere Rechenleistung als eine CPU allein. Damit liege sie im aktuellen Supercomputing-Trend.

Im HPC-Bereich wird immer mehr auf Chips gesetzt, die eigentlich für intensive Grafikaufgaben konzipiert sind. Mit ihrer Rechenleistung soll die FireStream 9250 Entwickler in HPC-Systemen aller Größen bei der Bewältigung komplexer Rechenaufgaben unterstützen. Dazu setzt AMD auch auf ein Software Development Kit (SDK), mit dem Programmierer die Leistungsfähigkeit der Karte ausschöpfen können sollen.

Schon im November hatte AMD das erste FireStream-Modell 9170 vorgestellt. Gegenüber dem Vorgänger wird in der FireStream 9250 die Rechenleistung bei einfacher Genauigkeit verdoppelt, der Preis dagegen mit 999 Dollar etwa halbiert. Allerdings hat die neue Karte mit 1 GByte GDDR3-RAM auch nur halb so viel Speicher wie ihr Vorgänger.

Die FireStream 9250 soll im dritten Quartal auf den Markt kommen. Ab morgen wird AMD die Leistungsfähigkeit der Karte auf der ISC in Dresden demonstrieren.

Themenseiten: Advanced Micro Devices (AMD), Grafikchips, Hardware

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