T-Mobile USA und Starbucks einigen sich im WLAN-Streit

Einzelheiten der Übereinkunft sind nicht bekannt

Rund eine Woche nach der von T-Mobile USA erhobenen Klage gegen Starbucks wegen Vertragsverletzung haben die Parteien ihren Streit um die WLAN-Zugänge der Kaffeehauskette beigelegt. Gemeinsam mit AT&T habe man sich auf eine einvernehmliche Lösung geeinigt, teilte Starbucks mit, ohne Einzelheiten der Übereinkunft zu nennen.

Ende vergangener Woche hatte T-Mobile vor dem obersten Gericht des Bundesstaates New York eine Schadenersatzklage gegen Starbucks eingereicht, weil die von der Kaffeehauskette in Zusammenarbeit mit AT&T angebotenen kostenlosen WLAN-Zugänge gegen einen noch bestehenden Vertrag mit T-Mobile verstoßen haben sollen. Der Telekom-Tochter zufolge hat Starbucks T-Mobile im Rahmen des Providerwechsels zu AT&T die Exklusivrechte zur Vermarktung seiner Mobilfunkdienste zugesichert, bis alle Filialen auf das Netz von AT&T umgestellt sind. Nach Angaben des Unternehmens bietet AT&T aber bereits kostenlose WLAN-Zugänge in fast allen Starbucks-Filialen an, obwohl die dafür benötigte Technologie und Hardware weiterhin von T-Mobile stammt. Die Telekom-Tochter beklagte, dafür keinen finanziellen Ausgleich erhalten zu haben.

Im Februar hatte Starbucks bekannt gegeben, dass die WLAN-Hotspots in den rund 7000 Filialen der Kaffeehauskette künftig von AT&T und nicht mehr von T-Mobile betrieben würden. Seit Anfang Juni bieten Starbucks und AT&T den Besitzern einer Starbucks-Guthabenkarte zwei Stunden kostenlosen Internetzugang über WLAN an. Zuvor kostete eine Stunde drahtloses Surfen bei T-Mobile 6 Dollar.

Themenseiten: AT&T, Breitband, T-Mobile, Telekommunikation

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