Microsoft verklagt 21 Software-Händler

Konzern wirft den Betroffenen den Verkauf nicht lizenzierter Produkte vor

Microsoft hat in 14 US-Bundesstaaten insgesamt 21 Händler wegen des Verkaufs von nicht lizenzierter Windows-Software verklagt. Nach Auskunft des Unternehmens soll es sich in acht Fällen um Wiederholungstäter handeln.

„Mit den Verfahren wollen wir unsere Kunden davor schützen, Opfer von Händlern zu werden, die gefälschte Software verkaufen“, sagte Microsoft-Anwältin Sharon Cates. „Einige Unternehmen, die wir bereits verklagt haben, haben ihre illegalen Aktivitäten eingestellt, andere nicht. Mit den Klagen wollen wir sicherstellen, dass die Händler ihre illegalen Geschäfte aufgeben und unsere Kunden darauf vertrauen können, dass sie echte und korrekt lizenzierte Software erhalten.“

Tim Loney, CEO von Solutions Information Systems, einem Microsoft Gold Certified Partner, begrüßte das Vorgehen des Softwareherstellers. „Die Klagen gegen Wiederverkäufer in unserer Gegend befreien uns von einer großen Sorge. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten haben wir Probleme, unseren Kunden die Vorzüge legaler Software zu vermitteln, wenn andere Unternehmen Vorteile aus illegalen Geschäftspraktiken ziehen.“

Microsoft wies darauf hin, dass besorgte Kunden jederzeit die Echtheit ihrer Windows- oder Office-Software online überprüfen können.

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