Südkorea verhängt Kartellstrafe gegen Intel

Chiphersteller soll AMD mit Rabatten aus dem Markt gedrängt haben

Die Korea Fair Trade Commission (KFTC) hat Intel für schuldig befunden, seine dominante Stellung im Chip-Markt in Südkorea missbraucht zu haben. Als Strafe verhängte die Behörde ein Bußgeld von 25 Millionen Dollar. Intel habe koreanischen Computerherstellern Rabatte angeboten, wenn sie im Gegenzug keine Prozessoren des Rivalen AMD kaufen, erklärten die Wettbewerbshüter.

Intels Chefsyndikus Bruce Sewell kritisierte die Entscheidung und erklärte gegenüber dem Wall Street Journal, sein Unternehmen werde voraussichtlich gegen die Entscheidung der KFTC vorgehen. „Damit greift die KFTC einen Grundgedanken des Wettbewerbs an, nämlich die Gewährung von Nachlässen“, sagte Sewell.

Die KFTC hatte Intel im vergangenen Jahr wegen Verstößen gegen das Wettbewerbsrecht verklagt. Der Klage war eine zweijährige Untersuchung vorausgegangen. Mit ähnlichen Vorwürfen sieht sich der Chiphersteller auch in anderen Teilen der Welt konfrontiert: Derzeit untersuchen die EU-Kommission und der US-Bundesstaat New York, ob Intel seine marktbeherrschende Stellung missbraucht hat.

Themenseiten: AMD, Business, Intel

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