US-Pensionsfond klagt gegen Verkauf von EDS an HP

Aktionäre bemängeln unfaire Konditionen im Kaufvertrag

Der im US-Bundesstaat Utah ansässige Pensionsfond Intermountain Ironworkers Trust Fund hat eine Klage eingereicht, um die Übernahme von EDS durch Hewlett-Packard zu verhindern. Die mit der Durchführung des Verfahrens beauftragte Anwaltskanzlei Baron and Budd teilte auf ihrer Website mit, dass der Kaufvertrag unfair sei, da er den Direktoren von EDS untersage, ein höheres Gebot für ihr Unternehmen einzuholen.

Darüber hinaus kritisierten die Anwälte, dass die EDS-Aktionäre bisher nicht über den Verkauf abstimmen konnten. Außerdem habe HP die Übernahme durch eine Vertragsklausel abgesichert, die im Falle eines Scheiterns die Zahlung von 375 Millionen Dollar durch EDS an den Computerhersteller vorsieht.

Bereits vergangene Woche hatte ein EDS-Aktionär laut einem Bericht der Information Week gegen den Verkauf geklagt, um zu erreichen, dass EDS einen Bieter suchen kann, der einen höheren Preis für das Unternehmen zahlt. HPs Angebot beläuft sich auf 13,9 Milliarden Dollar oder 25 Dollar pro Aktie.

Themenseiten: Business, EDS ; Electronic Data Systems Corporation, Hewlett-Packard

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1 Kommentar zu US-Pensionsfond klagt gegen Verkauf von EDS an HP

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  • Am 5. Juni 2008 um 13:45 von Joel

    Erratum
    Am Ende des Artikels steht eine falsche Info :
    Hp will EDS für 13,9 Milliarden Dollar kaufen und nicht Millionen. :-) Ein kleiner aber feiner Unterschied.
    MfG, JS.

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