Apple verliert Anteile am US-Smartphone-Markt

Neue Modelle bescheren RIM und Palm gute Zuwachsraten

Laut einer Untersuchung von IDC hat Apple im ersten Quartal 2008 deutlich an Bedeutung im US-Markt für Smartphones verloren. Zwar konnte sich das Unternehmen hinter Research in Motion (RIM) als zweitgrößter Hersteller von Smartphones behaupten, der Marktanteil sank jedoch auf 19,2 Prozent gegenüber 26,7 Prozent im vierten Quartal 2007.

Für Apple hatte sich der sinkende Markanteil bereits bei der Bekanntgabe der Quartalszahlen Mitte April abgezeichnet. Nach eigenen Angaben verkaufte das Unternehmen in den ersten drei Monaten nur 1,7 Millionen iPhones. Im letzten Quartal 2007 waren es noch 2,3 Millionen Stück.

Aufgrund von Meldungen über den Ausverkauf des iPhones erwartet IDC für das zweite Quartal einen weiteren Rückgang des Apple-Marktanteils. Apples erklärtes Ziel ist es weiterhin, in diesem Jahr 10 Millionen iPhones zu verkaufen.

RIM baute hingegen seine Position als Marktführer aus und verkaufte im ersten Quartal 44,5 Prozent aller Smartphones. Ebenfalls zulegen konnte Palm. Der Hersteller erzielte einen Marktanteil von 13,4 Prozent, im Vergleich zu 7,9 Prozent im Schlussquartal des Vorjahrs. Samsung und HTC kamen auf 8,6 beziehungsweise 4,1 Prozent. Für die Erfolge von RIM und Palm macht IDC neue Produkte wie den Blackberry Curve oder den nur 99 Dollar teuren Palm Centro verantwortlich.

Themenseiten: Apple, HTC, Hardware, Mobile, Palm, Research In Motion, Samsung, iPhone

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