Studie: Mobilfunkmarkt in Westeuropa bricht ein

Handy-Absatz zum ersten Mal seit 2001 rückläufig

In Westeuropa sind im ersten Quartal 2008 16,4 Prozent weniger Handys verkauft worden als im Vorjahreszeitraum. Das belegt eine von Gartner durchgeführte Studie. Damit sank die Zahl der verkauften Geräte zum ersten Mal seit 2001.

Der Grund dafür ist laut den Analysten des Marktforschungsinstituts der gestiegene Absatz von High-End-Geräten, da diese an längere Vertragslaufzeiten gebunden seien. Dadurch verlängere sich der Kaufzyklus. „Der Absatz von High-End-Geräten wurden außerdem negativ durch den Wirtschaftsabschwung, die viele Länder erfahren, beeinträchtigt. Konsumenten, die durch höhere Lebensunterhaltskosten unter Druck geraten, ersetzen ihre Telefone durch Geräte der mittleren Kategorie, die oft kostenfrei mit kürzeren und weniger teuren Service-Verträgen angeboten werden“, so Gartner-Analystin Carolina Milanesi.

Nokia bleibt mit 115,2 Millionen abgesetzten Geräten und einem Marktanteil von rund 39 Prozent weiterhin Marktführer, gefolgt von Samsung mit 14,4 Prozent Marktanteil sowie von Motorola mit 10,2 Prozent.

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