Infineon-Chef Ziebart tritt zurück

Unterschiedliche Ansichten über die strategische Ausrichtung sind Grund für das Ausscheiden

Infineon hat den Rücktritt seines Vorstandschefs Wolfgang Ziebart bekannt gegeben. Ziebart verlässt das Unternehmen zum 1. Juni nach fast vier Jahren in der Position des Vorstandssprechers. Als Grund für den Rückzug nannte Infineon „unterschiedliche Ansichten über die zukünftige strategische Ausrichtung des Unternehmens“.

Damit hat Max-Dietrich Kley, Vorsitzender des Aufsichtsrats, den internen Machtkampf um die zukünftige Positionierung des Konzerns gewonnen. Erste Gerüchte über den Rückzug Ziebarts und einen möglichen Nachfolger waren bereits vor zwei Wochen aufgetaucht. Laut einer Erklärung des Chipherstellers sprach der Aufsichtsrat Kley mit der Abberufung des CEO einstimmig das Vertrauen aus. Als Nachfolger für Ziebart berief das Gremium Peter Bauer, den bisherigen Leiter des Geschäftsbereiches Automobil-, Industrieelektronik und Multimarket.

Gleichzeitig kündigte das Unternehmen unter der Bezeichnung „IFX 10-Plus“ ein neues Sparprogramm an, mit dem die Produktionskosten gesenkt und die Effizienz im Unternehmen gesteigert werden sollen. „Mit seiner umfassenden Erfahrung wird sich Peter Bauer auf die Umsetzung des „IFX 10-Plus“-Programms konzentrieren“, sagte Kley. Weitere Details über das Sparprogramm will das Unternehmen in den kommenden Wochen bekannt geben.

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