OLPC-Ableger verhandelt mit Intel und Asus

Linux-Oberfläche des XO-Laptops soll auch auf anderen Notebooks zum Einsatz kommen

Sugar Labs steht Medienberichten zufolge in Verhandlungen mit vier Herstellern, um weitere Billig-Notebooks mit seiner für den XO-Laptop entwickelten Benutzeroberfläche auszustatten. Als mögliche Kandidaten nannte der frühere OLPC-Mitarbeiter und Gründer von Sugar Labs, Walter Bender, Intel und Pixel Qi.

Das von der ehemaligen OLPC-Cheftechnikerin Mary Lou Jepsen gegründete Start-up Pixel Qi entwickelt derzeit ein sehr günstiges und energiesparendes Display, das im Laufe der nächsten zwei Jahre die Herstellung von Notebooks zum Preis von rund 75 Dollar ermöglichen soll. Ein weiterer denkbarer Abnehmer für die Sugar-Bedienoberfläche, den Bender bereits in der letzten Woche ins Spiel gebracht hatte, ist Eee-PC-Hersteller Asus.

Bender hatte im April das OLPC-Projekt verlassen und damit auf die Ankündigung von Nicholas Negroponte reagiert, den XO-Laptop nun doch mit Windows XP auszuliefern. Nach der offiziellen Bestätigung durch Microsoft in der vergangenen Woche hatte Bender die Gründung des gemeinnützigen Unternehmens Sugar Labs bekannt gegeben. „Weil wir unabhängig von spezifischer Hardware sind und uns an die Prinzipien freier, offener Software halten, sind wir in der Lage, mehrere Anwendungen und Oberflächen zu entwickeln, zwischen denen Behörden und Schulen wählen können“, schreibt Bender auf der Sugar-Labs-Website.

Themenseiten: Asus, Intel, Open Source, Software, Sugar Labs

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