RIM stellt hochauflösenden Blackberry mit HSDPA vor

Modell Bold soll mit UMTS-iPhone konkurrieren

Research in Motion (RIM) hat mit dem Blackberry Bold ein Smartphone mit hoher Bildschirmauflösung vorgestellt: Das Display zeigt 320 mal 480 Pixel, was der Auflösung von Apples iPhone entspricht. Das ursprünglich als Blackberry 9000 entwickelte Bold ist außerdem RIMs erstes Mobiltelefon, das UMTS mit dem schnellen Downloadverfahren HSDPA unterstützt.

Neben einer überarbeiteten Bedienoberfläche mit minimalistischen weißen Icons vor einem schwarzen Hintergrund bietet das Bold einen mit 624 MHz getakteten PXA270-Prozessor von Intel und 128 MByte Flash-Speicher. Der interne Speicher von 1 GByte kann mit SD/SDHC-Speicherkarten um bis zu 16 GByte erweitert werden. Das Gerät ist rund 11 Zentimeter hoch und 7 Zentimeter breit. Bei einer Dicke von rund 13 Millimetern wiegt es knapp 130 Gramm.

Außerdem bietet das Blackberry Bold einen verbesserten Media Player und eingebaute Stereo-Lautsprecher sowie einen Standard-Kopfhörer-Steckplatz. Abgerundet wird die Funktionalität durch WLAN, Bluetooth mit A2DP-Unterstützung, einen GPS-Receiver und eine 2-Megapixel-Kamera.

Das Blackberry Bold soll in Europa im Sommer auf den Markt kommen. In den USA wird das Bold bei AT&T erhältlich sein. Der Mobilfunkprovider nannte jedoch weder Preise noch ein Datum für die Markteinführung. Ein von RIM angekündigter Verkaufspreis zwischen 300 und 400 Dollar soll das Business-Gerät als Konkurrenz zum demnächst erwarteten UMTS-iPhone positionieren, mit dem Apple ebenfalls im Businesskunden-Segment fischen will.

Bisher hat RIM nur wenige Business-Kunden an das iPhone verloren. Mit der Ankunft der zweiten, UMTS-fähigen iPhone-Generation dürfte sich der Kampf um diese Zielgruppe jedoch verschärfen. Das große Manko des iPhone war lange die fehlende Unterstützung der beiden wichtigsten Mail-Systeme, Microsoft Exchange und IBM Lotus Notes. Nun hat Apple jedoch Microsofts ActiveSync-Technologie lizenziert. Von IBM wird im Juni eine Notes-Anwendung für das iPhone erwartet.

Themenseiten: Hardware, RIM

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