AMD kündigt Zwölfkern-CPU für 2010 an

Im zweiten Halbjahr 2008 sollen erste Chips im 45-Nanometer-Verfahren gefertigt werden

AMD hat gestern eine neue Roadmap für Serverprozessoren vorgestellt. Der Chiphersteller will demnach die Anzahl der Prozessorkerne bis zum ersten Halbjahr 2010 kontinuierlich auf zwölf erhöhen.

AMD plant den Produktionsbeginn für CPUs mit „Shanghai“-Kern für das zweite Halbjahr 2008. Shanghai soll AMDs erster Serverprozessor sein, der im 45-Nanometer-Verfahren gefertigt wird. Zusätzlich verfügt der Prozessor über einen Level-3-Cache von 6 MByte und Hypertransport 3.0 für die Kommunikation zwischen zwei Prozessoren.

In der zweiten Hälfte 2009 sollen „Istanbul“-Opterons folgen. Istanbul ist ein Sechs-Kern-Prozessor für den aktuellen Sockel F. Diesen will AMD im ersten Halbjahr 2010 durch die dritte Sockel-Plattform für Opteron-Prozessoren ablösen. Der Sockel G34 wird zusammen mit dem Chipsatz RD890 Unterstützung für DDR3-Speicher und Hypertransport 3.0 bieten. Dazu passend entwickelt AMD unter den Bezeichnungen „Sao Paolo“ und „Magny Cours“ Prozessoren mit sechs beziehungsweise zwölf Kernen.

Themenseiten: Advanced Micro Devices (AMD), Hardware, Prozessoren

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