Microsoft schult Ermittlungsbeamte aus aller Welt

Konferenzteilnehmer erlernen Gebrauch von Hotmail und Windows zur Beweissicherung

Im Rahmen der dreitägigen Konferenz „Law Enforcement Technology 2008“ schult Microsoft noch bis zum Mittwoch Ermittler aus aller Welt in Techniken der Computerforensik. Rund 400 Beamte von mehr als 80 Behörden aus 35 Ländern unterrichtet das Unternehmen im Gebrauch moderner Technologien zur Verbrechensbekämpfung.

Laut Aaron Kornblum, einem Rechtsexperten des Internet Safety Enforcement Team bei Microsoft, wird beispielsweise die Beweissicherung auf PDAs mit Windows Mobile demonstriert. Die Teilnehmer würden auch in den Umgang mit Online-Diensten und Produkten wie Hotmail und Windows eingewiesen.

Unter der Bezeichnung Computer Online Forensic Evidence Extractor (Cofee) stellt Microsoft außerdem ein Werkzeug für den Einsatz am Tatort vor. Cofee ist ein USB-Stick, der Computer nach möglichen Beweisen durchsucht, die beim Ausschalten verloren gehen könnten. Das Tool wurde in Zusammenarbeit mit einem ehemaligen Polizisten aus Hong Kong entwickelt, der heute für Microsoft arbeitet.

Die Sicherheitskonferenz fand erstmals 2006 mit rund 6000 Teilnehmern aus 110 Nationen statt. Neben diesem Schulungsangebot unterhält das Safety Enforcement Team bei Microsoft eine spezielle Support-Webseite für Ermittlungsbehörden. Auch bilde man regelmäßig Behördenvertreter und Mitglieder von Organisationen wie dem International Center for Missing & Exploited Children (ICMEC) aus, sagte Kornblum.

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