Yahoo lässt Microsofts Ultimatum verstreichen

Unverändertes Kaufangebot von 31 Dollar pro Aktie nicht akzeptabel

Am Samstag ist das von Microsoft gestellte Ultimatum verstrichen, mit dem CEO Steve Ballmer Yahoo zur Annahme des Kaufangebotes in Höhe von 31 Dollar pro Aktie bewegen wollte. Während Yahoo nach wie vor einen höheren Kaufpreis verlangt, ist Microsoft nicht bereit, sein Angebot zu erhöhen.

Noch am Freitag hatte Microsofts Finanzchef Chris Liddell die Position seines Unternehmens wiederholt: „Wir sind enttäuscht davon, dass sich die Transaktion so lange hinzieht. Wir haben ein Angebot auf den Tisch gelegt, das jeder vernünftige Mensch als großzügig bezeichnen wird.“

Sollte Microsoft sein Kaufangebot zurückziehen, erwartet das Wall Street Journal Kursverluste der Yahoo-Aktie. Ausgelöst durch das 31-Dollar-Kaufangebot war der Kurs der Yahoo-Aktie seit Anfang Februar von 19,18 Dollar bis zum Börsenschluss am vergangenen Freitag um 62 Prozent auf 26,80 Dollar gestiegen. Ohne die bevorstehende Übernahme könnten Investoren das Interesse an dem Papier wieder verlieren.

Themenseiten: Business, Microsoft, Yahoo

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