IT-Sicherheitsfirmen erwägen Blockade von Phorm

Umstrittener Online-Werbedienst soll eventuell als Adware gekennzeichnet werden

Mehrere IT-Sicherheitsunternehmen denken angeblich darüber nach, den umstrittenen Werbedienst Phorm als Adware zu deklarieren und mittels ihrer Software automatisch zu blockieren. Das berichtet BBC Online.

Phorm setzt spezielle Cookies ein, um das Surfverhalten der Nutzer aufzuzeichnen und personalisierte Werbung zu schalten. Diese Cookies sollen sich durch angepasste Sicherheitssoftware blockieren lassen.

Bislang setzen allerdings nur wenige Firmen den Werbedienst ein. Daher wollen die Security-Anbieter Symantec, Trend Micro, und McAfee abwarten, wie sich die Phorm-Cookies in der Praxis verbreiten. „Zurzeit wägen wir die Folgen der neuen Technik ab und prüfen, inwieweit Phorm unseren Kriterien zur Einordnung und Klassifizierung neuer Technologien entspricht“, teilte Symantec mit.

Sophos plant eigenen Angaben zufolge, Webseiten, die den Werbedienst nutzen, in seine Sicherheitsdatenbank aufzunehmen, um Anwendern die Möglichkeit zu geben, sie zu blockieren. Das britische Security-Unternehmen Network Box kündigte hingegen an, die umstrittenen Cookies zunächst vollständig zu sperren.

Die Phorm-Betreiber wollen das Gespräch mit den IT-Sicherheitsfirmen suchen, um ihnen die Funktionsweise ihres Werbedienstes zu erläutern.

Themenseiten: McAfee, Sophos, Spyware, Symantec, Trend Micro

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