Hersteller zeigen erste Desktops mit AMDs Dreikern-CPUs

Fehler im Translation Lookaside Buffer (TLB) ist noch nicht korrigiert

Hewlett-Packard, die Acer-Tochter Gateway und eMachines haben erste Desktop-Rechner mit AMDs Phenom-X3-Prozessoren vorgestellt. Die Dreikern-CPUs finden vor allem in Computern der Einstiegsklasse Verwendung.

Gateway bietet mit dem GT5670 einen Desktop-PC mit einem 2,1 GHz schnellen X3 8400 (2 MByte Level-3-Cache) an. Zusätzlich verfügt der Rechner über 3 GByte Hauptspeicher, eine 320 GByte große SATA-2-Festplatte und eine Geforce-6150-SE-Grafikkarte von Nvidia. Der Pavillon a6430f von HP hat bis auf eine 640-GByte-Festplatte ein identische Konfiguration. Während der Gateway-Rechner bei Bestbuy 549 Dollar kostet, ist das HP-Modell für 679 Dollar zu haben.

Das von eMachines hergestellte System gibt es ausschließlich in Japan. Dort bekommt man für knapp 1000 Dollar einen Rechner mit X3-8400-CPU, eine AMD-Grafiklösung und ein 19-Zoll-LCD-Display.

Alle Angebote haben gemein, dass die verwendeten Prozessoren noch im B2-Stepping vorliegen, bei dem der sogenannte TLB-Bug noch nicht behoben wurde. Ende März hatte AMD das B3-Stepping angekündigt, dass den Fehler im Translation Lookaside Buffer korrigiert, aber noch keinen Termin für die Auslieferung genannt.

Themenseiten: AMD, Acer, Gateway, Hardware, Hewlett-Packard

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