Studie: USB-Sticks enthalten oft geschäftliche Daten

Mitarbeiter speichern Finanzinformationen, Geschäftspläne und Quellcodes auf den Datenträgern

IT-Verantwortliche sind sich nicht des Ausmaßes bewusst, in dem ungesicherte, private Flash-Laufwerke in ihren Unternehmen eingesetzt werden. 77 Prozent der im Rahmen einer Studie befragten Mitarbeiter haben schon einmal private Flash-Laufwerke auch für berufsbezogene Zwecke genutzt. Die Studie hatte Sandisk in Auftrag gegeben.

IT-Verantwortliche schätzten hingegen den Anteil der Mitarbeiter, die private Flash-Laufwerke nutzen, lediglich auf 35 Prozent. Nutzerangaben zufolge gehören zu den am häufigsten auf private Flash-Laufwerke kopierten Dateien die Folgenden: Kundeninformationen (25 Prozent), Finanzinformationen (17 Prozent), Geschäftspläne (15 Prozent), Mitarbeiterdaten (13 Prozent), Marketingpläne (13 Prozent), geistiges Eigentum (6 Prozent) und Quellcodes (6 Prozent).

Die Studie argumentiert, dass die Mobilität der USB-Flash-Laufwerke ein erhebliches Risiko des Datenverlustes berge. Etwa einer von zehn Endnutzern gab an, schon einmal ein Flash-Laufwerk an einem öffentlichen Ort gefunden zu haben. Die Befragten sollten zudem drei Dinge nennen, die sie beim Fund eines Flash-Laufwerks an einem öffentlichen Ort tun würden. 55 Prozent sagten, dass sie sich die Daten ansehen würden.

„Unsere Umfrage macht deutlich, dass die IT-Verantwortlichen zur Abwendung der Gefahren effektivere Methoden sowie Aufklärung und Lösungen im technischen Bereich benötigen. Lediglich hierarchische Lösungen wie ein intelligentes Gerätemanagement, Datenüberwachung und eine zentralisierte Leitlinien-Umsetzung werden die Gefahr ausreichend eindämmen können, ohne die erhöhte Produktivität und Mobilität zu beeinträchtigen“, so Gil Mildworth, Senior Director of Marketing der Sandisk Enterprise Division.

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