Brasilien fordert Informationen über Orkut-Nutzer

Google verweigert Herausgabe aufgrund von US-Datenschutzgesetzen

Ein Ausschuss des brasilianischen Senates hat Google angewiesen, Informationen über 3621 verdächtige Pädophile auszuhändigen. Den Verdächtigen wird vorgeworfen, illegales Material über Googles Social Network Orkut veröffentlicht zu haben.

Mit der Anordnung will der Senat notwendige Informationen zur Identifikation der Personen erhalten. Bisher weigert sich Google, Details aus den Nutzerprofilen an die brasilianischen Behörden auszuhändigen.

Laut einem Bericht der Associated Press hat der Chef von Google Brasilien, Alexandre Hohagen, gegenüber dem Ausschuss Maßnahmen gegen Kinderpornografie auf Orkut angekündigt. Bereits im August hatte Google mehrere Nutzer aus Orkut ausgesperrt, weil diese Kinderpornografie und Hassreden gegen Homosexuelle und Juden verbreitet hatten. Die Weitergabe von Personendaten lehnte Google jedoch mit Hinweis auf die Datenschutzgesetze in den USA ab.

Themenseiten: Google, Telekommunikation

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