Experte sieht Gefahr durch Internet-Anwendungen

Auch Embedded Devices wie USB-Sticks sind Infektionsherd

Ed Skoudis, Hacking-Experte des Sans Institute, hat auf der Konferenz RSA 2008 die zunehmende Anbindung von Unternehmensapplikationen an das Internet als neue Bedrohung für die IT-Sicherheit in Firmen dargestellt. „Wir haben alle Anwendungen ans Internet angebunden“, sagt er. Ein weiterer wichtiger Infektionsweg seien Embedded Devices wie USB-Sticks, über die heute zahlreiche Malware den Weg auf Unternehmensrechner finde.

Skoudis‘ Ansicht nach gefährden auch neue Methoden die IT-Sicherheit. Als Beispiele nannte er Metasploit und Pass the Hash. „Diese Angriffsmethoden gibt es zwar schon seit einiger Zeit, aber erst seit kurzem sind auch Toolkits dafür erhältlich.“ Dadurch steige erst jetzt die Verbreitung derartiger Angriffe.

Metasploit ist eine Sammlung von Werkzeugen, mit denen bis zu 200 verschiedene Schwachstellen in Netzwerken gleichzeitig angegriffen werden können. Das Tool gibt es für unterschiedliche Plattformen, darunter auch Linux, Windows und das Iphone.

„Pass the Hash“ beschreibt eine Methode, gestohlene Hash-Werte von Passwörtern zu benutzen, um in fremde Systeme einzudringen. Dabei wird die Windows-Anmeldung manipuliert und das zeitaufwendige Knacken von Passwörtern umgangen.

Themenseiten: Hacker, SANS Institute

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