Adobe ändert AGBs für Photoshop Express

Neue Nutzungsbedingungen fallen deutlich anwenderfreundlicher aus

Adobe hat die Nutzungsbedingungen seines kostenlosen Online-Bildbearbeitungsdienstes Photoshop Express entschärft. Ursprünglich hatte das Unternehmen die unwiderrufliche Rechtefreigabe für die gespeicherten Bilder verlangt. Nach lautstarkem Protest seitens der Anwender präsentiert der Grafikspezialist nun eine neue Version der AGBs, die auf den am häufigsten kritisierten Passus verzichtet.

Punkt 6 der neuen Lizenzbedingungen hält fest, dass Adobe kein Eigentümerschaft an den abgelegten Inhalten beansprucht. Das Unternehmen verzichtet ausdrücklich darauf, die hochgeladenen Fotos weiterzuverkaufen.

Künftig behält sich der Anbieter nur noch diejenigen Rechte vor, die zur Durchführung des Services nötig sind. Die geänderten AGBs sehen vor, dass, wer Fotos in die öffentliche Photoshop-Express-Galerie einstellt, Adobe das Recht erteilt, diese Bilder online zu präsentieren. Der Anwender erklärt sich außerdem einverstanden, dass Dritte das Material für nicht kommerzielle Zwecke nutzen dürfen. Zudem kann jeder Nutzer seine einmal hochgeladenen Fotos jederzeit zurückziehen, indem er öffentlich freigegebene Fotos wieder als privat markiert. Die neuen Nutzungsbedingungen sind schon veröffentlicht, sie gelten jedoch erst ab dem 10. April.

Themenseiten: Adobe, Adobe Systems, Telekommunikation

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1 Kommentar zu Adobe ändert AGBs für Photoshop Express

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  • Am 9. April 2008 um 21:27 von R. Rehor

    Pluralfreuden bei AGB
    Wann werden Journalisten mit nervösen Tippelfingern endlich begreifen, dass es das Wort ‚Allgemeine Geschäftsbedingungens‘ nicht gibt? Singular: Die AGB.
    Plural: Die AGB. Punkt.

    Der Duden ist – wie ein anderer Leser ja schon angemerkt hat – anderer Meinung als Sie. Siehe auch PKWs. Vielleicht könnten wir uns darauf einigen, dass beides begründet werden kann und deshalb kein Zeichen von Nervosität sein muss? Die Redaktion

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