HP liefert mit Malware verseuchte USB-Sticks aus

Infektionen bei Kunden sind bisher nicht bekannt

Hewlett-Packard hat gestern vor mit Schadsoftware belasteten USB-Sticks gewarnt, die das Unternehmen als Zubehör für Proliant-Server ausgeliefert hat. Die als USB 2.0 Floppy Drive Key bezeichneten Sticks mit einer Speicherkapazität von 256 MByte oder 1 GByte können laut einer Sicherheitsmeldung eine Infektion mit den Würmern „W32.Fakerecy“ oder „W32.Sillyfdc“ verursachen.

Um herauszufinden, ob ein USB-Stick betroffen ist, empfiehlt HP den Anschluss an einen Computer mit einer Antiviren-Software und aktuellen Definitionen. Laut HP sollte ein solches System vor den Schädlingen auf dem Stick geschützt sein.

Sicherheitsexperten bezeichneten die mögliche Bedrohung als gering. „Daraus sollte sich keine epidemieartige Verseuchung ergeben“, sagte Nishad Herath, leitender Sicherheitsforscher bei McAfee Avert Labs. „Ich empfehle aber grundsätzlich einen Scan aller Medien, auch neuer Medien, die man von einem Hersteller erhält. So etwas kommt immer wieder vor.“

„Da die USB-Sticks zur Installation eines optionalen Floppy-Laufwerkes benötigt werden, sind nur die sehr wenigen Kunden betroffen, die diese Option nutzen“, sagte ein HP-Sprecher. „Die Ursachen haben wir ermittelt und gehen davon aus, dass das Problem damit gelöst ist. Bis jetzt haben wir keine Reklamationen von Kunden erhalten.“

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