Studie: E-Mail-Bedrohungen nehmen rapide zu

Umfang und Ausmaß von E-Mail-Sicherheitsbedrohungen für Unternehmen weltweit haben rapide zugenommen. Mehrschichtige Internet-Sicherheitsstrategien werden immer bedeutsamer. So argumentiert zumindest die von Webroot veröffentlichte jüngste Studie „State of Internet Security: Protecting Business E-Mail“.

„2008 werden unseren Schätzungen zufolge bei jedem einzelnen E-Mail-Konto von Unternehmen mehr als 42.000 Spam-Mails eingehen – das sind rund 116 pro Tag. Und da die Spammer daran arbeiten, die konventionellen Filter mit Bildern und Anhängen zu umgehen, ist die Zahl der Spam-Mails seit 2004 um 60 Pozent gewachsen“, erklärte Mike Irwin, COO von Webroot.

Laut Branchenstudien ist auch die Zahl der Malware-Bedrohungen von rund 50.000 Varianten im Jahr 2004 auf 5,5 Millionen Varianten im Jahr 2007 hochgeschnellt. Die Untersuchungen von Webroot ergaben, dass sich Spam zu einem bedeutenden Angriffsvektor entwickelt hat, um neue Malware-Varianten in Rechner einzuschleusen. Ein Fünftel der Unternehmen, die an der Umfrage teilnahmen, waren 2007 von einer Bedrohung vertraulicher Online-Informationen betroffen.

Mehr als 40 Prozent der Befragten waren von einem Phishing-Angriff betroffen. Rund ein Fünftel gab an, dass vertrauliche Informationen bedroht und kompromittiert wurden. Bei mehr als 60 Prozent gab es 2007 mindestens einen E-Mail-Ausfall. Laut dem „E-Crime Watch Report 2007“ stellen die bestehenden Mitarbeiter das zweitgrößte Cyber-Sicherheitsrisiko für Unternehmen dar – gleich nach den Hackern.

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